Die Sächsische Schweiz
Caspar David Friedrich war schon 200 Jahre vor Ihnen da. Wann kommen Sie? Romantik ist noch. Meer ist nicht mehr. Zwischen mächtigen Tafelbergen und bizarren Felsnadeln mäandert die Elbe friedlich dahin. Deren Nebenflüsse sprudeln kristallklar in stillen Klammen und canyonartigen Tälern.
Direkt an der Elbe liegt einer der schönsten Kurorte Sachsens, der Kurort Rathen. So ziemlich genau zweihundert Meter darüber thront die weltberühmte Bastei, eines der beeindruckendsten Naturdenkmale Europas, das zu den meistbesuchten Ausflugszielen in der Sächsischen Schweiz zählt. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter –die Bastei hat zu jeder Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz.
Nur eine kurze Wanderung von der Bastei entfernt liegt Stadt Wehlen. Der kleine idyllische Ort mit wunderschöner Lage direkt an der Elbe ist ein idealer Ausgangspunkt für Halbtagswanderungen, sowohl in das rechtselbische Nationalparkgebiet als auch zu den linkselbisch liegenden Tafelbergen.
Elbaufwärts, am Rande des Nationalparks, liegt Bad Schandau, das „heimliche Zentrum“ der Sächsischen Schweiz. Der staatlich anerkannte Erholungsort verzaubert sowohl Kurgäste als auch Tagesausflügler mit seinem Charme. Bad Schandau ist aufgrund seiner zentralen Lage ein beliebter Ausgangspunkt für Wander- und Klettertouren im Nationalpark, für Ausflüge mit den berühmten Raddampfern auf der Elbe oder für eine gemütliche Fahrt mit dem Drahtesel auf dem Elberadweg.
Doch auch außerhalb des Nationalparks lohnen sich Ausflüge und Wanderungen: ins Bielatal, auf den Papststein und Gohrisch oder eine Höhlenwanderung am Kleinhennersdorfer Stein. Und wie wäre es mit einem Besuch auf der Festung Königstein? Die größte Bergfestung Europas thront weit über dem Elbtal und bildet das Pendant zum höchsten Tafelberg der Sächsischen Schweiz, dem Lilienstein.
Nicht nur bizarre Sandsteinfelsen, hohe Tafelberge und geschichtsträchtige Burgen bietet die Sächsische Schweiz, sondern auch Kulturelles. Die Stadt Pirna lädt zu einem Bummel durch den original erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit seinen verwinkelten Gassen ein, und lässt das Herz jeden Romantikers höher schlagen. Schon Mitte des 18. Jahrhunderts begeisterte sich B. Bellotto, genannt Canaletto, für dieses Elbestädtchen. Die Bilder des Venezianers machten Pirna weltberühmt.
Wenn Sie sich ganz sicher gehen wollen, keinen der wunderbarsten Flecken in der Sächsischen Schweiz zu verpassen, folgen Sie am besten dem berühmten Malerweg. Künstler, die ein Auge für wilde Schönheit hatten, haben ihn geprägt. Vielleicht nehmen Sie hier selbst den Zeichenstift zur Hand. Auch Fotografieren wird bei solchen Motiven zur Kunst.

