Moritzburg erleben
Nördlich der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, inmitten einer ausgedehnten Wald- und Teichlandschaft, liegt die Gemeinde Moritzburg, die nach ihrem prächtigen Barockschloss im Zentrum benannt ist. Erbaut wurde das Schloss als fürstliches Jagdhaus bereits im 16. Jahrhundert unter Herzog Moritz. Doch erst durch den berühmten Kurfürsten von Sachsen und König von Polen, August den Starken, erhielt es sein barockes Aussehen. Er ließ den Renaissancebau im 18. Jahrhundert zur einem repräsentativen Jagd- und Lustschloss umgestalten und prunkvoll ausstatten. Von Glanz und Pracht seiner Regentschaft kann man sich noch heute bezaubern lassen. In den Museumsräumen befinden sich wertvolle historische Möbel, Gemälde, Porzellane und eine der bedeutendsten Jagdtrophäensammlungen Europas. Die Dauerausstellung „Was Leib und Seele zusammenhält“ bringt dem Besucher auf sehr lebendige Weise die Moritzburger Hofküche nahe.
Südlich des Schlossteichs, in dessen Mitte sich das Schloss auf einer Insel befindet, erstreckt sich der Ortskern. Auf den anderen Seiten umgibt das Schloss eine außergewöhnlich artenreiche Wald- und Teichlandschaft, in der man die Natur in aller Ruhe genießen kann.
In etwa 1500 Metern Entfernung vom Schloss befinden sich Fasanenschlösschen, Mole und Leuchtturm, die das Barockensemble auf reizvolle Art ergänzen. Sie wurden einst als Festkulisse erbaut. Friedrich August III, Sohn August des Starken, und seine Gemahlin nutzten es zu Jagden und festlichen Anlässen, bei denen auf dem Teich sogar Seeschlachten nachgespielt wurden. Die Fasanenzucht, nach der das Schlösschen benannt ist, hat vor wenigen Jahren ein geschäftstüchtiger Bürger hier wieder belebt.
Hochseilgärten in Moritzburg:
- Hochseilgarten am Mittelteichbad
- Waldhochseilgarten im Wildgehege

